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Spezilitäten

Traditionelles Kunsthandwerk

Kaga-Yuuzen-Stoffärbung

In Kaga gibt es seit ca. 500 Jahren eine Yuuzen genannte Stoffmusterung, die allgemein auch unter dem Begriff “Kaga-Färbung” bekannt ist. Im Jahre 1712 wurde in Kanazawa eine neue Form der Musterfärbung namens “Miyazaki-Yûzen” geschaffen. Charakteristisch dafür ist die Darstellung von Naturmotiven, die durch warme Farben und Schattierungen intensiviert werden. Seit langer Zeit gibt es in Kanazawa Yuuzen-Seidenmalerei mit außergewöhnlich fein gearbeitetem Muster.

Kaga Yuzen( External link ) (Englisch)

Gold von Kanazawa

Es ist gesichert, dass seit mindestens 1593 in Kanazawa Blattgold produziert wird und es wird angenommen, dass dieses Handwerk Mitte des 16. Jahrhunderts aus Kyoto eingeführt wurde. Vergoldung ist kein Kunsthandwerk im klassischen Sinn, aber für Lackmalereien, Tempel, Gewebe, Keramik und allgemein das traditionelle Kunsthandwerk Japans ist Blattgold unerlässlich, welches zu mehr als 99% aus Kanazawa kommt. Das ist aufeinanderfolgende Generationen von Blattgoldschlägern konnten ihre Fähigkeiten, unterstützt durch das ideale Klima und das reine Wasser, über die Jahrhunderte perfektionieren.

Kanazawa gold leaf( External link ) (Englisch)

Wajima Lackware

Über die Herkunft gibt es verschiedene Theorien doch wird meist angenommen, dass in der Ouei-Ära (1394-1428) ein Buddhistischer Priester aus Kishuu nach Wajima kam und damit begann wohl das Lackhandwerk in Wajima mit der Herstellung von Schalen und kleinen Tischen.
Die besondere Robustheit wird durch eine spezielle Grundierung erreicht, die aus einem Gesteinspulver des Mineyama (Berg nahe Wajima) gewonnen wird.
Außerdem wird die Technik der mit Gold verzierten Lackmalerei aus Kaga als Vertreter der Japanischen Lackkunst hoch geschätzt.

Wajima Lacquerware( External link ) (Englisch)

Kutani-Porzellan

Maedatoshiharo war Daishoujis erster Feudalherr und gab die Anweisung zum Start der Produktion von Porzellan in Enumakutanimura, welches den Namen “Kitani” bekam.
Das Charakteristische an Kutani sind die farbigen Bilder und Muster auf der glasierten Keramik und die kraftvolle Stimmung, die damit ausgedrückt wird. Durch diese Eigenschaften ist Kutani-Porzellan im In- und Ausland sehr begehrt.
Außerdem ist im alten Kutani, Mokubei, yoshidaya, iidaya, Eiraku, Shôsan usw. die Strömung der jeweiligen Entwicklungsperiode durch verschiedene Muster deutlich anzusehen und auch heute noch gibt es Veränderungen und Neuerungen.

Kutani Porcelain( External link ) (Englisch)

Yamanaka Lackware

Yamanaka Lackware wird aus dem harten Holz des Keyaki-Baumes, der Kastanie und des japanischen Kirschbaumes mit Hilfe einer Drehbank und einer speziellen Sägetechnik namens “Sensuji” hergestellt.
Am Oberlauf des Dajouji-Flusses gibe es einen Stadtteil namens “Masago” und in der Heian-Zeit (794-1185) kam ein Meister der Holzbearbeitung auf seiner Suche nach Werkstoff dort hin. Zu Beginn stellte er nur Holzwaren ohne Lackierung her und diese wurden als Mitbringsel der Besucher verwendet, die lediglich das Onsen besuchten.
Aber nach und nach erinnert man sich der alten Techniken der Beschichtungen und Lackierungen und kann so zusammen mit den heißen Quellen an den Ruhm der Vergangenheit anknüpfen und diesen wiederauferstehen lassen.

Yamanaka Lacquerware( External link ) (Englisch)

Kanazawa Lackware

Um das Kunstgewerbe von Kaga-Han zu unterstützen, wurde Herr Igarashidoho zusammen mit seinem Gefolge nach Kaga gerufen. Die im Zuge dessen hergestellten Artikel, wie z.B. Möbel und Utensilien für die Teezeremonie, sind allesamt Einzelstücke.
Dieses Erzeugnis erfordert eine hohe technische Qualität der Lackierung um eine besondere Anmut zu erzeugen. Besonders die mit Gold und Silber verzierte Lackierungen in Verbindung mit Perlmutt hauchdünnem Porzellan findet in traditioneller Art und Weise noch heute große Verwendung und sorgt für den Bekanntheitsgrad von Kaga weit über seine Grenzen hinaus.

Kanazawa lacquerware( External link ) (Englisch)

Ôhi-Keramik

Als der 5. Landherr von Kaga 1666 Sensoushitsusennsou einlud, begleitete diesen der Teeschalenmacher Chozaemon. Auf diese Weise ist die wurde eine besondere Keramik in das Dorf Ohi gebracht.
Der Großteil der Erzeugnisse sind Teeschalen, und davon wiederum sind 80% Schalen, die für grünen Tee gemacht sind. Besonders die sanfte Bernsteinfarbe gibt den Schalen eine besondere Wärme und Behaglichkeit im sonst so schneereichen Ishikawa.

Crafts:Ohi Pottery( External link ) (Englisch)